Der Turing-Test wurde von Alan Turing im Jahr 1950 vorgeschlagen, um die Intelligenz von Computern zu testen. Zur Durchführung des Turing-Tests unterhält sich ein Mensch mit zwei ihm nicht bekannten Gesprächspartnern ohne Sicht- oder akustischen Kontakt, also über Tastatur und Monitor, für eine gewisse Zeit. Bei einem der Gesprächspartner handelt es sich um einem „intelligenten“ Computer, bei dem anderen um einen Mensch. Wenn nach Ablauf der Zeit der Mensch nicht sagen kann, bei welchem Gesprächspartner es sich um den echten Menschen und bei welchem es sich um den Computer handelt, hat der Computer den Test bestanden.

Der jährlich stattfindende Wettbewerb heißt Loebner Preis und findet seit 1991 statt. Auf der Loebner Price-Seite vom AISB findet man die letzten Gewinner und interessanterweise auch die Transkripte der Gespräche.