set.seed startet den R-Zufallsgenererator an einer bestimmten Stelle.

Das ist insbesondere für die Reproduzierbarkeit sehr wichtig, da bei erneutem Durchlauf eines Skripts die gleichen Zufallszahlen erzeugt werden. Ansonsten nimmt der Zufallsgenerator das aktuelle Datum und Uhrzeit dafür her, so dass jedes Mal andere Zahlen erzeugt werden.

Beispiel

Setzt den Zufallsgenerator an eine bestimmte Stelle und zieht dann 10 Zahlen aus der Standardnormalverteilung

set.seed(1)
x <- rnorm(10)